Kategorie: Allgemein

Aqua quo vadis?

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Aqua, quo vadis? ©ReiS

Vom 19. März bis 09. April 2019 die Fotoausstellung in der Bühne Trier.
Die Ausstellung wurde in Zusammenhang und während der Ausstellung
Wasser ist Zukunft, im Rahmen des internationalen Jahr der Kooperation des Wassers 2013 durch die UNESCO von der Revue Technique Luxembourgeoise erstellt und bereits an mehreren Stellen in Luxemburg gezeigt.
Noch immer ist das Thema so aktuell wie nie zuvor. Sie zeigt Fotografien von Sonja Reichert, Responsable der Revue Technique, aus unterschiedlichen Ländern zum Thema “Umgang rund ums Wasser”.
In vielen Weltregionen zeichnet sich eine ernste Wasserkrise ab. Um diese Krise zu lösen, braucht es in allen Staaten mehr Zusammenarbeit zwischen den oft getrennten Politikfeldern Wasser, Energie und Landwirtschaft. Zugleich müssen die Staaten international enger zusammenarbeiten.

Unter knappen Wasserressourcen leiden bereits heute der Nahe Osten, Nordafrika, Zentralasien, Teile Chinas und Indiens und der Südwesten der USA. Die Ursachen sind vielfältig: Falsche politische Prioritäten, mangelnde Durchsetzung bestehender Gesetze, keine Vereinbarungen mit Anrainern, defekte Leitungen und fehlendes technisches Wissen.

UN-Studien zufolge wird der globale Wasserverbrauch weiter ansteigen, auch weil bis 2050 die Weltbevölkerung von heute sieben auf neun Milliarden Menschen wächst. Derzeit haben rund 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, mehr als 2,5 Milliarden Menschen haben nicht einmal einfache sanitäre Anlagen. Neben dem Bevölkerungswachstum und den veränderten Konsummustern tragen auch eine ineffiziente Landwirtschaft, die Klimaerwärmung und Energieversorgung zur Wasserknappheit bei

“Wasser gibt es weltweit genug. Es ist jedoch ungleich verteilt. Oft wird Wasser auch gedankenlos verschwendet, weil es vielerorts nur wenig kostet. Internationale Zusammenarbeit ist für eine faire Wassernutzung und die Verhinderung von Konflikten der beste Weg”, sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. Um die Zusammenarbeit weltweit zu fördern, haben die Vereinten Nationen 2013 zum “Jahr der Wasserkooperation” erklärt, das die UNESCO als federführende Organisation koordiniert. Wasserkonflikte können jederzeit eskalieren.

Weltweit gibt es 276 grenzüberschreitende Flüsse, in deren Einzugsgebiet mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. Für die Hälfte dieser Flüsse gibt es bislang keine internationalen Vereinbarungen zur Bewirtschaftung. Wichtige Flüsse wie der Colorado in den USA, der Gelbe Fluss in China oder der Rio Grande in Mexiko erreichen das Meer oft nur noch als Rinnsal, weil ihnen immer wieder zu viel Wasser entnommen wird. Auch die 273 grenzüberschreitenden Grundwasserspeicher werden meist ohne Absprachen mit den Anrainern genutzt.

Dass es künftig Kriege um Wasser geben wird, ist nicht ausgeschlossen, aber aufgrund historischer Analysen eher unwahrscheinlich. Der letzte “echte” Wasserkrieg liegt rund 4.500 Jahre zurück. Damals kämpften die Stadtstaaten Lagasch und Umma im heutigen Irak um Wasser. Seit 1953 ist es in 44 Fällen zu Streit um Wasser gekommen, meist in der wasserarmen Region Nahost. Zwar können schwelende Konflikte um Wasser jederzeit eskalieren, gewaltsame Auseinandersetzungen sind Wissenschaftlern zufolge aber weder strategisch noch wirtschaftlich sinnvoll.

Ort: Südallee, Ecke Saarstraße, Trier
Der Pavillon in der Südallee, an der Ecke Saarstraße, wurde in den 1960er Jahren als Verkaufskiosk erbaut, der in langer Tradition den Trieren in Erinnerung geblieben ist. Nachdem der Kioskbetrieb eingestellt wurde, bot das Gebäude eine lange Zeit ein trauriges Bild. 2009 macht sich der ehemalige Kiosk als Designkiosk einen Namen. Auf Initiative von Studierenden des Fachbereiches Innenarchitektur der Hochschule Trier entstand hier Triers wahrscheinlich kleinster Ausstellungsraum. Die temporäre Nutzung musste 2010 wieder aufgegeben werden. Nach dem erneuten Leerstand nahm sich 2012 die EGP GmbH dem ehemaligen Verkaufskiosk an. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung, insbesondere der Denkmalpflege, wurde das Gebäude umfassend saniert. Hierbei wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekt  Herbert Hofer BDA, Architektur Enso die ursprüngliche Architektur der 1960er Jahre aufgegriffen. Heute erstrahlt das Gebäude in seiner puren Architektur und ist insbesondere nachts als beleuchtete Vitrine ein echter Hingucker. Als BÜHNE greift die Nutzung die Idee des Designkiosk auf und bietet regionalen Künstlern, Designern, Kulturschaffenden und vielen mehr die Möglichkeit ihre Werke an prominenter Stelle zu präsentieren.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos

www.revue-technique.lu

https://egp.de/buehne/

Pressemitteilung-Aqua-quo-vadis-Bühne-Trier

SPONTAN

Spontan

13 Künstler/innen der Gesellschaft für Bildende Kunst haben sich SPONTAN dafür entschieden, Ihre Arbeiten in der TUFA auszustellen. Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 13. Januar 2018, um 9.30 Uhr.
Die Ausstellung ist geöffnet vom13. Januar bis 04. Februar 2018
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GB Kunst

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G.B. Kunst startet mit der Vernissage der Ausstellung
“ MALEREI UND PLASTIK – FLÄCHE UND KUBUS “ von Ulrich Lebenstedt
am Freitag, dem 12. Januar um 19.30 Uhr in ein neues Ausstellungsjahr.
Die Ausstellung ist geöffnet von Freitag 12. Januar bis Sonntag 11. Februar 2018  Galerie Palais Walderdorff.

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GB Kunst

nero-ichSind wir nich alle ein bisschen NERO?
09.12. – 22. 12. 2016
Die Künstlerinnen-Mitglieder der GB Kunst zeigen vor Weihnachten kleine Formate.
Der eine oder andere Kommentar zum fast vergangenen NERO-Jahr wird dabei nicht fehlen.
Eröffnung 09. 12. 2016 um 19:30 Galerie Palais Walderdorff

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Aedes Architekturforum Berlin

Repros hist. DDR Teppiche

Repros hist. DDR Teppiche

08. 12. 2016 – 19. 01. 2017
Zwischen Kunst und Politik
Wandteppiche aus der DDR
von 1955 bis 1989
Eine Entdeckung

Zum ersten Mal wird der aufsehenerregende Fund von 31 Wandteppichen aus der DDR (von 1955 bis 1989) in einer großen Ausstellung im Aedes Architekturforum der Öffentlichkeit vorgestellt und macht auf die Verbindung zwischen Webkunst und politischer Aussage aufmerksam.
Die Bildteppiche lagen unter dem Dach der von Carpet Concept nach der Wende weitergeführten Webfabrik Münchenbernsdorf in der DDR und wurden erst vor kurzem von Thomas Trenkamp, Geschäftsführender Gesellschafter von Carpet Concept, entdeckt. Mit Motiven aus dem politischen Leben, Sportereignissen und dem Arbeitsalltag der Deutschen Demokratischen Republik gibt die Ausstellung nicht nur einen Einblick in die Historie der DDR, sondern zeigt auch die hohe Kunstfertigkeit und webtechnische Qualität der Wandteppiche – Zwischen Kunst und Politik.
Seit den frühen Hochkulturen gehört der künstlerisch gestaltete Wandteppich zur repräsentativen Ausstattung fürstlicher Paläste und kirchlicher Institutionen. Ab dem 19. Jh. haben sich auch Architekten wie Gottfried Semper, Adolf Loos und Le Corbusier mit dem Wandteppich im architektonischen Kontext auseinandergesetzt.
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G.B. Kunst Trier

©Möhle-Strassburger

©Möhle-Strassburger

bezugnehmend:
ULRIKE MÖHLE + SABINE STRASSBURGER
30.
September bis 29. Oktober 2016
Die Künstlerinnen setzen Malerei und Skulptur miteinander in Bezug und werfen damit Fragen nach deren Form auf: Was ist Bild? Was ist Skulptur? Fläche, Form und Proportion im Wechselspiel von genauer Planung und spontaner Prozesshaftigkeit stehen im Mittelpunkt.
Vernissage Freitag, 30. September 2016, um 19.30 Uhr
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KM9 Rolf LeRolfe

©Rolf LeRolfe

©Rolf LeRolfe

Rolf LeRolfe aus Berlin und Nadine Reuter aus Luxembourg.
AFTERGLOW meets LOST PLACES
Die Doppelausstellung wurde am 23.09.2016 eröffnet und glüht nach bis 18.10.2016.
Am kommenden Freitag gibt’s zur Illuminale Trier einen Special-Abend…also schon vormerken.
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